Creative Days

am 20. Juni starten die ersten “Creative Days” am Ricarda-Huch-Gymnasium in Gelsenkirchen.

Auch wir standen einst da, wo die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe des Ricarda-Huch- und Grillo-Gymnasiums jetzt stehen: Kurz vor der Uni oder der Ausbildung. Egal wie, wir fanden den Weg in Berufe der Kreativwirtschaft und wollen mit den Creative Days der jungen Generation Gelsenkirchens zeigen, dass auch solche, teils etwas unkonventionelle, Lebenswege hier möglich sind.

Wir finden, Berufsinformationstage über Jura-Studium, öffentlichen Dienst oder kaufmännische Ausbildungen gibt es genug. Daher stellen wir bei den Creative Days sechs kreative Berufe per Workshop / Seminar vor:

• Social Media Manager
• Kommunikationsdesigner
• Bildende Kunst & Galerie
• Webdesign
• Journalismus
• Architektur

Veranstalter sind die Insane Urban Cowboys, ein Zusammenschluss Kreativ-Schaffender, die in Gelsenkirchen und im Ruhrgebiet leben und arbeiten; UNICBLUE, Kommunikations- und Messeagentur, die aus dem Ruhrgebiet international agiert; die Stadt Gelsenkirchen, Team Kommunale Koordinierung Schule und Beruf; sowie die Leitungen des Ricarda-Huch- und Grillo-Gymnasiums in Gelsenkirchen.

Wir freuen uns auf ein großartiges Event und ein neues Konzept, welches die Oberstufe in Gelsenkirchen, und vielleicht in den nächsten Jahren im ganzen Ruhrgebiet, bereichern soll.

kreativStammtisch | Kreative Immobilienentwicklung

Wir laden euch herzlich zu unserem ersten Kultur- und Kreativstammtisch 2017 ins Ücky Ückendorfer Jugendtreff ein!

Zum Thema “Kreative Immobilienentwicklung” haben wir gleich mehrere interessante Gäste eingelanden. Hiltrud Lammert-Hense und Christoph Lammert berichten zuerst über ihr anstehendes Projekt “heidelbürger – Wohnkumpane Ückendorf” – eine Idee, wie man ein Gebäude genossenschaftlich umnutzen kann.

Danach sprechen wir mit Helga Sander, der neuen Geschäftsführerin der Stadterneuerungsgesellschaft Gelsenkirchen (SEG) über die Möglichkeiten kreativer Entwicklungsräume in Ückendorf. Was ist geplant? Wo sind die Hürden?

Anschließend gibt es wie immer die Möglichkeit bei GE Bräu und Mischmasch zu netzwerken.

Heidebürger

Creative Stage Ückendorf

Die Creative Stage kommt ins Exodos!

Die kreative Szene stellt sich vor! Ca. 8 Teilnehmer/innen haben die Möglichkeit ihr Projekt oder ihre Dienstleistungen vor Publikum vorzustellen. Da jeder Programmteil auf maximal acht Minuten begrenzt wird, erwartet Sie eine kurzweilige und abwechslungsreiche Veranstaltung. In den Pausen gibt es die Möglichkeit zu vertiefenden Gesprächen, zum Adressen austauschen oder auch einfach nur zum Nachfragen und Kennenlernen. Bei Snacks und Getränken ist es einfach, neue Netzwerke zu bilden und bestehende auszubauen.

Cowgirls- & boys sind natürlich auch am Start!
Simon Schlenke, Matthias Krentzek und Melanie Kemner präsentieren Ihren c/o Raum für Kooperation und Lars W. Gieskes sein Architekturbüro.

Weitere feststehende Teilnehmer/innen: 

  • CO&CO – Corporate & Collection
  • Zeitlupe GmbH / Frank Bürgin
  • Julian Rybarski
  • Christiana von Ossenbrüggen – ICCI

Anmeldungen bitte bis zum 06.02.2017 unter wirtschaftsfoerderung@gelsenkirchen.de

Kontakt: post@creativestageruhr.de

CREATIVE STAGE ist ein Format der Wirtschaftsförderungen aus Bochum, Bottrop, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen und Oberhausen.

Kosten

Dieser Termin ist kostenfrei.

Datum, Uhrzeit & Anschrift

09.02.2017
Einlass ab 18.30 Uhr
Beginn: 19.00 Uhr

Bochumer Straße 134
45886 Gelsenkirchen

Weitere Infos

Creative Stage Ruhr

Creative Stage Ruhr – Bochum

Das erste Abendmahl bei der Creative Stage Ruhr – Bochum:

“Vereint sind alle im Glauben an das Potenzial der Region. Die Insane Urban Cowboys wollen den wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Niedergang des Ruhrgebiets nicht länger hinnehmen.”

Wir waren zu Gast bei der Creative Stage Ruhr in Bochum und hatten die Möglichkeit uns als Netzwerk und Verein zu präsentieren. Das haben wir auf unsere eigene Art und Weise inszeniert. Man kann nicht übliche Wege kritisieren und dann die normalen gehen. Als Resultat seht ihr unser Stillleben, fotografisch für die Ewigkeit festgehalten. Die Audiodatei folgt ggf. per Soundcloud.

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kreativStammtisch | Logos, Corporate Design & Networking

Wir laden euch herzlich zu unserem zweiten Kultur- und Kreativstammtisch am 22. September um 19 Uhr im C/O – Raum für Kooperation ein!

Zum Thema “Logos & Corporate Design” laden wir Experten ein, die sich täglich mit Kreation befassen.
Stück für Stück werden wir euch die “Speaker” vorstellen – keine Sorge, es werden keine One-Man-Shows werden, sondern Kurzvorträge zum Thema, mit dem wir dann mit euch gemeinsam in die Diskussion gehen wollen.

▶︎▶︎ Speaker No. 1: Daniel Filipe | Kreativ-Direktor | UNICBLUE

▶︎▶︎ Speaker No. 2: Oliver Praceius | freiberufliche Coder, Web-Entwickler, Mediengestalter | Oliver Praceius

▶︎▶︎ Speaker No. 3: Sarah Rissel | Mediengestalterin & Grafikerin für Verpackungsdesign | “state of art”

 

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Bang Bang Boat | Insane Urban Cowboys Edition

Am 6. August 2016 sticht das Bang Bang Boat gemeinsam mit den Insane Urban Cowboys in See!!!

▶︎▶︎ Neben reichlich Getränken, werden MarkuSan - Techno in Gelsen, DJ Tyoh – GTK Records, Bang Bang Gelsen Soundsystem & Special Guest [?] für euch auflegen!

▶︎▶︎ Nach zahllosen Bootstouren als Matrosen unter der Bang Bang Gelsen-Flagge, dürfen wir endlich auch in die Kapitänskajüte!

▶︎▶︎ Geschmacklose Kreuzfahrtschiff- und Piraten-Metaphern gibt’s gratis, bis alle Karten weg sind!

▶︎▶︎ Vorverkauf bei Bang Bang Burgers & Beer, in der Rosi Gelsenkirchen oder online in unserem Shop! #scharfran #kommjetzt

Als Gelsenkirchen fast ein Popkultur-Zentrum bekam

Udo Lindenberg ist 70 geworden. Das hält ihn jedoch nicht davon ab, wieder auf große Stadiontournee zu gehen. Seine erste Station ist am 20. Mai die Veltins-Arena. Und das wahrscheinlich gar nicht mal zufällig. Zum Ruhrpott, und auch speziell zu Gelsenkirchen, hatte das alte Schlachtschiff der deutschen Poplandschaft schon immer eine besondere Beziehung.

So auch vor ein paar Jahren. Da wäre aus Udo und Gelsen sogar fast mal was Festes geworden. Lindenberg wollte sein lange geplantes Museum, mit den gesammelten Werken seines Lebens – Gemälde, Fotos, Devotionalien u.s.w. – nach Gelsenkirchen holen. Nicht Hamburg, nicht Berlin. Gelsenkirchen (oder sogar Herten). Ein bisschen in den Underground. Einige private Investoren standen auch für einen möglichen Bau hinter der Glück-Auf-Kampfbahn bereit, am Ankauf der Sammlung scheiterte es jedoch.

Noch bedauernswerter war allerdings, dass eine Alternatividee auch nicht zustande kam. Es standen Möglichkeiten im Raum, anstatt eines Lindenberg-Museums, das Geld für den Bau eines privaten Zentrums oder Instituts für Popkultur zu verwenden. Dort hätten dann unter anderem junge Musiker studieren können, Clubs, Konzerte oder Kongresse Platz finden können. Lindenberg war bereit mitzumachen, sich mit seinem Namen und seinen Kontakten einzubringen. Der alte Popmusiker hätte eine junge Generation an Subkultur fördern können.

Solch ein Projekt könnte nach Gelsenkirchen passen. Entwicklung von unten heraus. Lindenbergs Lebensgeschichte steht ja quasi selbst Synonym dafür – als einst versoffener Typ auf schmuddeligen Matratzen, ab auf die großen Bühnen. Was Gelsenkirchen jedoch noch fehlt, ist eine passende Investorenkultur. Investieren in Kultur. Ein kurzer Blick über die Stadtgrenzen kann vor Augen führen, was man da eventuell verpasst. In Bochum eröffnete 2014 das Institut für Populäre Musik, dass der Essener Folkwang Universität der Künste angeschlossen ist. Unter der Leitung des bekannten DJs und Radiomoderatoren Hans Nieswandt zieht das kleine Institut mittlerweile prominente Gastdozenten und Studenten aus der ganzen Welt nach Bochum, die sich bewusst für die Stadt entscheiden. Es entsteht eventuell eine Quelle für mehr. Im kleinen Maßstab ist das die altbewährte „arm, aber sexy“-Taktik Berlins. Oder anders gesagt: Kultur, allem voran Subkultur, ist ein bedeutender Standortfaktor. Angebote in diesem Bereich ziehen (junge) Leute, die sogenannte „kritische Masse“, an einen Ort. Und das kann dann Entwicklung bedeuten.

#NoGoArea #1 – Ihr habt hier nix zu suchen!

HipHop-Partys gibt’s so viele im Ruhrgebiet, wie Arbeitslose in Gelsenkirchen. WTF! Warum noch eine? Weil wir‘s können. Ückendorfs most famous and respected, DJ Cheddar, wird dafür aus der Schweiz eingeflogen, um mit seinen beiden Weggefährten DJ Sahdeeq und DJ Everyday bei uns aufzulegen.

Die Schöpfer des elektronischen 21. Jahrhunderts der Gelsenkirchener Szene und die Mit-Initiatoren von Gelsen City Sound haben ihr Para und Fame wie Hafti eingesetzt: Das ehemalige Stadttheater “Exodos” auf der Bochumer Straße – Downtown #NoGoArea – wird nochmal ordentlich mit Licht, Musik und ner fetten Crowd gefüllt. Gelsen will wie immer keine Karriere machen, sondern Underground bleiben!

Das hier ist keine Option, sondern Pflicht. Wer dabei sein will, kann sich die limitierten Karten im Bang Bang Burgers & Beer oder beim Rhodos-Grill direkt am „Exodos“ besorgen.
Gebt uns euer Para Para – wir geben euch die Party Party. Also sagt euren Leuten Bescheid, wir treffen uns da, wo wir eigentlich nix zu suchen haben!

Vorverkaufstellen:

Ticket NoGoArea

Rhodos Grill
Bochumer Str. 130
45886 Gelsenkirchen
0209 / 203022

einfach zur Pizza mitbestellen! ▶▶ Speisekarte
(Ticket zählt nicht zum Mindestbestellwert)

Bang Bang Burgers & Beer
Weberstr. 72
45879 Gelsenkirchen

 

Roman Pilgrim “BLACK SERIES” | Vernissage | Frère LIVE

Der Gelsenkirchener Künstler Roman Pilgrim präsentiert in seinem Atelier und Showroom auf der Ückendorfer Bergmannstraße erstmals seine neue Serie abstrakter Acrylwerke. Am 9. Oktober stellt er in einer Vernissage seine „BLACK SERIES“ vor, wobei ihn der Bochumer Singer / Songwriter Frère musikalisch unterstützen wird.
„In jedem von uns steckt eine dunkle Seite – erst dadurch kommen die Guten zur Geltung.“ Roman Pilgrim übertrug diese Erkenntnis in den letzten Monaten auf sein künstlerisches Schaffen. Das Ergebnis ist seine neue Reihe abstrakter Acrylwerke – die „BLACK SERIES.“

Die Grundlage der farbintensiven Werke bildet einheitlich die Farbe schwarz, die den meist bunten Farbauftrag noch kräftiger wirken lässt. Neben diesen neuen Werken zeigt Pilgrim auch zum ersten Mal seine „Action Paintings“, die er im Juni 2015 im Rahmen der „ExtraSchicht – Die Nacht der Industriekultur“ während der Show der Insane Urban Cowboys im Gelsenkirchener Amphitheater live auf der Bühne kreierte.
Als musikalische Unterstützung und weiteres Highlight des Abends hat sich der Singer / Songwriter Frère aus Bochum angekündigt, der für die Besucherinnen und Besucher ein exklusives und kostenloses Live-Akustikset spielen wird.

▶ Freitag, 09. Oktober 2015 | 19 Uhr | Bergmannstr. 32 | 45886 Gelsenkirchen
▶ Die Ausstellung der „BLACK SERIES“ ist anschließend bis Ende November, jeweils samstags von 14 bis 17 Uhr, zu sehen.

Diskussion zur Entwicklung Ückendorfs

Am 3. August lud das Ückendorfer Künstler- und Kreativennetzwerk Insane Urban Cowboys interessierte Bürger und Presse zum Gespräch mit dem Gelsenkirchener SPD-Vorstandsmitglied Taner Ünalgan ein. In der „Kutschenwerkstatt“ auf der Bochumer Straße wurde angeregt über die Entwicklung des Stadtteils debattiert.

Bei der lebendigen Diskussion in der „Kutsche“, einem der Orte, die sich in Ückendorf positiv zum Veranstaltungsort für Kunst und Subkultur entwickelt haben, kamen diverse Themen auf den Tisch. Unter anderem ging es um das Projekt „Kreativ.Quartier Ückendorf“, die städtebaulichen Maßnahmen zur Revitalisierung der Bochumer Straße oder die Erfahrungen der Akteure bei der Realisation von Projekten und ihrer Arbeit in der Standortentwicklung.

Zur Diskussion hatten die Insane Urban Cowboys (IUC), ein Verbund aus künstlerisch und kreativwirtschaftlich tätigen Akteuren, den SPD-Politiker Taner Ünalgan eingeladen. Das jüngste Vorstandsmitglied des SPD-Unterbezirks Gelsenkirchen lobt die bisherige Initiative der IUC und zeigte sich mit konkreten Fragen nach Erfahrungen und Wünschen interessiert an der Arbeit und den Projekten der IUC sowie der Entwicklung Ückendorfs, speziell des Quartiers rund um die Bochumer Straße.

So berichteten die Gesprächsteilnehmer, dass sie zwar stets konstruktiv mit verschiedenen Stellen in der Gelsenkirchener Kommunalpolitik und Stadtverwaltung zusammenarbeiten, sich aber weniger Bürokratie wünschen würden. Planungsrechtliche Ausweisungen für das Stadtquartier ließen bestimmte kreativwirtschaftliche Nutzungen nicht zu. Es wäre eine politische Aufgabe dies zu ändern.

Ebenso wurden die neuen städtebaulichen Pläne für einige Immobilien der Bochumer Straße hinterfragt. Diese verlaufen, nach Meinung der IUC, teilweise konträr zu den Bemühungen der Stadt um das Kreativ.Quartier. Es entstünde oft der Eindruck, dass die verschiedenen Referate der Stadt unterschiedliche Schwerpunkte für Ückendorf verfolgen und so kein roter Faden vorhanden sei. Schließlich kosten einige Maßnahmen Gelder, die nicht unbedingt dafür ausgegeben werden müssten. „Wir müssen die Freiräume, die hier vorhanden sind, auch als solche erschließen und für interessierte Kreative schneller nutzbar machen“, sagt der Ückendorfer Maler und IUC-Mitglied Roman Pilgrim. „Dazu sind in erster Linie Gespräche mit den Eigentümern, etwas Muskelkraft, Kreativität und vor allem weniger bürokratische Hürden notwendig.”

Das beste Beispiel dafür sei das Atelier des jungen Modelabels URB Clothing im ehemaligen Leerstand der alten Apotheke, Bochumer Straße 74. Die Pläne für das Haus standen auf Abriss, jetzt erzielt die Stadt als Eigentümer sogar wieder Mieteinnahmen damit. „Künstler und Kreative akzeptieren viele der Immobilien so, wie sie jetzt sind. Auch wenn diese aus bürgerlicher Sicht heruntergekommen scheinen“, ergänzt IUC Roman Milenski. „Geringe Mieten sind den jungen Unternehmern wichtig, keine teuren Umbauten.“

Taner Ünalgan konnte viel Verständnis für die Kritik aufbringen, versuchte aber auch die Perspektive der Kommunalpolitik zu erläutern. Er bot zum Abschluss des knapp 90 minütigen Gesprächs an, weitere runde Tische mit Politik und Verwaltung zu vermitteln. Zumindest die Diskussionskultur in Ückendorf und Gelsenkirchen scheint vorerst wieder revitalisiert zu werden.

Anmerkung
Auch die WAZ Gelsenkirchen und der Gelsenkirchen Blog Gelsenclan.de haben über das Treffen berichtet. Beim Artikel der WAZ gab es aus Sicht der IUC Akteure einige Unklarheiten und Fehler in Bezug auf die verwendeten Zitate. Die entsprechende Gegendarstellung ist hier zu lesen.